Möchten Sie mehr wissen? Meilerkohlung

Die frühen Kohlenmeilen wurden mit liegendem Holz gebaut, doch als die Wallonen
( französisch sprechende Begier) in diese Gegend einwanderten wurden die Meilen aufgerichtet und somit sehr effektiv. Eine Meile aufzurichten und diese mit Gestübbe und Erde zu decken forderte Können und Sorgfalt. Nachdem die Meile angezündet worden ist nahm die Kohlung zwei bis drei Wochen in Anspruch. Es konnte doch passieren, dass sich eingeschlossenes Gas entzündete, wobei das Gestübbe abgeworfen wurde und die Gefahr groß war, dass die Meile abbrannte. In der Meile konnten kleinere Hohlräume entstehen und Rutsche verursachen. Der Kohlenbrenner musste rund um die Uhr die Meile überwachen und bereit sein einzugreifen. Die Kohle aus einer Meile reichte nicht länger als 48 Stunden im Hochofen was ungefähr zwei bis drei Wochen Arbeit im Wald forderte. Das reichliche Vorkommen von Kohle war eine Notwendigkeit, doch die Kohle vertrug keine allzu weiten Transporte, da diese während des Transports zu einem nicht verwendbaren Staub durchgeschüttelt wird. Die Meilen sollten also so nah wie möglich am Werk liegen

In vielen Liedern sind Unruhe, Träume und Volksglaube des Köhlers zum Ausdruck gekommen- wie in Dan Anderssons " Visa vid kolvakten". Dan Andersson, wurde in Grangärde Finnmark geboren, wo die Kohlung eine lange Tradition seit der Zeit der Schwendenfinnen im 16. Jahrhundert war.




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