Besuchsziel:

Trångsforsområdet
Eisenwerkgebiet mit Schmiede, Kohlhaus. Schleuse und Kanal.


Öffnungszeiten:
Besuch auf eigene Faust. Gut beschildert.
Das Wasserrad und die Lancashire-Schmiede während interessanter Restauration.
Führung im Juli Sa. u. So. „Abend an der Meile“
im juni. Der Trångforstag im August. Auskunft
im Kanalmuseum +46(0)220-174 09. Für Auskunft und Führung wenden Sie sich an das Auskunftsbüro +46 (0)220-241 86.
Auskunft im Auskunftsbüro in: Hallstahammar.

Lancashire-Schmiede, Wasserrad, Zänghammer, Kohlhaus, Kanal

Im 17.Jahrhundert wurde es unter den Bürgern im Tal des Mälaren üblich in der Eisenhantierung zu investieren. Der erste Stabeisenhammer In Trångfors wurde 1628 vom Kaufmann Adolf Willemsson aus Västerås errichtet. Dies war der Beginn einer kleinen Industrie mit drei Angestellten.
Der Strömsholms Kanal verlief im 18.Jahrhundert über das Werkgrundstück, und deshalb wurde das alte Herrenhaus abgerissen. Die jetzige Schmiede wurde 1799 gebaut. Hier hatte man großen Nutzen vom Wasser des Kanals, weil eine Wasserleitung aus Holz die Schmiede mit Wasserkraft versah.
Die Produktion wurde radikal erhöht als die Lancashiremethode 1875 eingeführt wurde und erreichte im Jahr 1900 eine Spitzenkapazität von 3100 t. Die Schmiede wurde jedoch 1915 geschlossen.

Eine der vier Lancashireöfen in der Schmiede wurde restauriert. Die Restaurierung der Wasserräder und Wasserleitung aus Holz ist im Gange. Man goss einen neuen Sockel für den großen Mumblingshammer. Auf Sicht wird die Frischung von Masseleisen und das Mischen der Schmelze in der Schmiede demonstriert. In der Funkenkammer der Schmiede ist ein gemütliches Zimmer mit Kamin für Vermietung und gemütliche Zusammenkommen eingerichtet worden.
Oben auf der Schmiede gibt es ein Ruhezimmer, wo sich die Schmiede zwischen den Schichten ausruhen können. Dies ist nunmehr in ein Versammlungslokal umgebaut worden. Die Wandmalereien wurden von dem Maler Gunnar Hall ausgeführt. Ganz in der Nähe steht das Kohlenlager vom Jahr 1800. Die Kohlenwagen fuhren in die Schmiede und entluden ihre Ladungen von den Brücken unter dem Dach.

Das Kraftwerk, das sich auf der anderen Seite des Stromes befindet wurde 1898-1899 von der Ingenieurfirma Quist & Gjers in Arboga konstruiert. Seitlich der Stromschnellen baute man eine Wasserleitung aus Holz, die das Wasser mehrere hundert Meter zum Werk transportierte. Dieses Kraftwerk war bis 1988 in Betrieb und dient heute als Museum in dem auch die ursprüngliche Ausrüstung bewahrt ist. Das Kraftwerk war mit sechs liegenden Turbinen ausgerüstet. Jede Turbine hatte eine Leistung von 400 PS. Die Generatoren wurden von der Firma ASEA gebaut und erhielten im Jahr 1900 den „Grand prix“auf der Ausstellung in Paris.

Im August jeden Sommer findet der „Trångforsdag“ statt, an dem die Gebäude für Vorführungen geöffnet sind und Schleppkähne wie früher auf dem Kanal geschleust werden.




































































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