Besuchsziel:

Strömsholms kanal
Kanal vom Jahr 1795, 100 kilometer lang mit 26 Schleusen.


Öffnungszeiten:
Der Kanal ist für das Schleusen
von Freizeitbooten im Sommer geöffnet. Wander-, u. Fahrradwege entlang dem Kanal.
Auskunft: www.stromsholmskanal.se
Auskunftsbüro +46 (0)220-241 86.
Auskunft im Auskunftsbüro in: Hallstahammar.

Schleusen, Boote, Camping, Fahrradwege, Wanderwege

Der Strömsholms Kanal folgt dem Wassersystem nach Borgåsund und wird heute von dem Kanalunternehmen zusammen mit den Gemeinden Hallstahammar, Surahammar Fagersta und Smedjebacken als Besitzer betrieben. Der Kanal wurde in den Jahren 1772-1795 gebaut um besonders die Transporte von Stabeisen aus der Region Bergslagen zum See Mälaren und zum Verschiffungshafen in Stockholm zu erleichtern.

Außer dem Göta Kanal war der Strömsholms Kanal einer der wichtigsten Wassertransportwege in Schweden. In den insgesamt 26 Schleusen werden die Schiffe/Boote auf der 100 Kilometer langen Strecke 100 Meter gehoben oder gesenkt. Bei Hallstahammar ist der Niveauunterschied groß und beträgt insgesamt 50 Meter.

Der Kanal wurde von Johan Ullström im Auftrag vom Bergskollegium projektiert und dieser hatte festgestellt, dass man die befindlichen Wassersysteme von Norra Barken und Smedjebacken zum See Mälaren im Süden ausnutzen kann. Man brauchte nur
10 Kilometer der ganzen Strecke mit der Hand zu graben. Anstatt der für den Bau geplanten sechs Jahre, benötigte man achtzehn Jahre was hauptsächlich auf die Schwierigkeiten Finanziers zu finden, zurückzuführen ist. König Gustav III war selber von diesem Projekt interessiert und trug mit einer Summe Geld aus eigener Tasche bei. 1787 machte er eine Jungfraufahrt auf der teilweise fertigen Wasserstraße.

Von 1842-1860 wurde ein Umbau vorgenommen und an mehreren Stellen baute man neue Schleusen, und hierfür stellte das Militär Arbeitskräfte in Form von bestraften Soldaten zur Verfügung. Das Kanalunternehmen hatte 15 Schleusenwächter angestellt, die den Verkehr an den Schleusen vorbei lotsten und dafür freies Wohnen als ein Teil vom Lohn bekamen.

Segelyachten, die so genannten „Smedjebackare“ machten pro Jahr acht bis neun Reisen mit einer Ladung von 60-70 t pro Reise. Viele dieser Boote wurden von irgendeiner der fünfzehn Werften in der Gegend die am Kanal lagen, gebaut. Nach dem Umbau 1860 übernahmen die Dampfer, die mehrere Lastkähne im Schlepp hatten, diese Transporte.

Die Bedeutung des Kanals wurde durch den Bau der Eisenbahnstrecke Stockholm-Westerås-Bergslagen reduziert. Der letzte Gütertransport geschah 1948. Nach dem letzten Umbau 1962-1970 wird der Kanal heute hauptsächlich für den Touristenverkehr benutzt.






































































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