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Besuchsziel: Wald, Wanderweg, Geshichte, 2 500 Jahre, Eisenherstellung Auf dem Platz, den wir die Röda Jorden nennen, wurden die ältesten Beweise gefunden die von einer Eisenherstellung in der Region Bergslagen zeugen. Datierungen mit der C14-Methode zeigen, dass die Tätigkeit in den Jahren um 400 vor Chr. herum bis zur Geburt Christus im Gange war. Der Platz befindet ist schön gelegen in einem gewaltigen Wald wo ein Bach in Mäanderschlingen mit grünem Moos an den Bachufern fließt. Röda Jorden trägt den Namen von dem auf dem Gelände ausgeschiedenem Eisenocker das aus Eisenoxiden besteht die eine rostrote Farbe abgeben. Man hat hier sechs Stellen für Eisenherstellung gefunden. Die Öfen waren aus aufgestellten Steinplatten aufgebaut die zu einem vierseitigen Rahmen im Erdboden eingegraben waren. Der Steinrahmen war von innen mit Lehm gefüttert. Die Öfen wurden mit Hilfe von Blasebalgen betrieben. Bei den archäologischen Ausgrabungen hat man außerdem ein zehn Zentimeter tiefes Loch gefunden, das mit Lehm gefüttert war. Wahrscheinlich ist dies eine Schmiedegrube die ebenfalls mit einem Blasebalg betrieben wurde. Die Schmiedegrube wurde angewendet um das Eisen von der Schlacke zu trennen. Der Fund einer alten Axt nahe dem Loch kann darauf hindeuten, dass man das Eisen zu fertigen Produkten weiter bearbeitet hat. Fünf dieser vorgeschichtlichen Stellen für Eisenherstellung hat man mit einem zwei Kilometer langen Wanderweg verbunden. Dieser endet an dem Platz, wo man heute in einem rekonstruierten Ofen auf experimentellem Wege den Prozess der Herstellung von Eisen aus roter Erde demonstrieren kann. Jeden Sommer geschieht die Eisenherstellung laut alten Methoden, von Menschen gekleidet in vorzeitlicher Bekleidung die an diesem Tag eine Reise zurück in der Zeit machen.
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