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Das Polhemsrad und der Kunstkanal.
Wasserrad von 1876 mit Teil eines Gestänges. Wasserrad, Kunstgang, Wendepunkt, Holz, Natur Das Polhemsrad (Polhemshjulet) wurde 1876 gebaut und trieb mit Hilfe eines Gestänges die Pumpen in den Gruben. Das Rad, ein oberschlächtiges Wasserrad, wurde mit Hilfe von einem Gefluder, das in die rechte Seite vom Radgebäude hineinführte versorgt. Das Gefluder war mit einem 3 km langen Kanal der vom See Bålsjön ausging verbunden. Durch die Schwere des Wassers begann sich das Rad zu drehen. Die Triebstange an der Radachse trieb ein Gestänge bestehend aus zusammenbefestigten Stangen, die sich vor- und zurück bewegten. Oben auf der Höhe auf der anderen Seite von Polhemsvägen ist ein „Wendepunkt“, der die Wasserkraft in eine andere Richtung leitet, bewahrt worden. Das Gestänge leitete die Kraft zur Grube die sich 1 km weiter entfernt befand. Das Wasserrad hat einen Diameter von 15 m und ist eines der größten in Schweden. Auf dem Gestänge ist eine Uhr montiert, welche läutete, wenn sich das Gestänge am Tag und in der Nacht bewegte. Wenn die Uhr schwieg, bedeutete dies, dass die Pumpen stehen geblieben sind. Das Polhemsrad war bis 1920 in Betrieb, obwohl der elektrische Strom 1897 in Norberg als Kraft zugänglich war. Das Rad erhielt seinen Namen nach Christoffer Polhem (1661-1751). Das Gestängeprinzip wurde zeitiger in Deutschland angewendet, doch Polhelm verbesserte die Kapazität und konstruierte den sogenannten „Wendepunkt“ um die Richtung der Kraft verändern zu können. Zu einer fürs Rad reichlichen Wasserversorgung liegt ein aus einem naheliegenden See 3 Km langer Kanal. Zum Höchstpunkt des Rades, führte eine hölzerne Rinne, in der waghalsige Jugendliche gerannt und geradelt sind. Im Kanal und in der Wasserrinne unter dem Polhemsrad hat es Mengen an Flusskrebse gegeben. Der Kanal ist restauriert worden und zugleich ein netter
Wanderweg.
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