Besuchsziel:

Malingsbo bruksmiljö
Eisenwerkgebiet und Herrenhaus mit Kapelle


Öffnungszeiten:
Besuch auf eigene Faust.
Gut beschildert. Führung buchen +46 (0)240-351 42. Gåsmossen Café, +46 (0)240-351 33.
Ökologischer Garten und Laden.
Für Auskunft wenden Sie sich an
das Auskunftsbüro +46 (0)240-66 01 45.
Auskunft im Auskunftsbüro in: Ludvika & Smedjebacken.

Herrenhaus, Holz, Kapelle, Schönes Umfeld, Strom, See

Malingsbo ist am Hedströmmen gelegen und wurde Mitte des 15. Jahrhunderts als das Dorf Malingsboda erwähnt. Am Strom baute man 1625 ein Eisenwerk und eine Schmiede. Dies wurde der Besitz von Münzenmeister Markus Kock, der die Anlage ausbaute und ein Werk schaffte, das seinen Höhepunkt in der ersten Hälfte des 18.Jahrhunderts erreichte.
Ende des 19.Jahrhunderts wurde es an das englische Unternehmen Thomson & Bonar verkauft und später Klotens AB genannt. Die Engländer zeigten nunmehr großes Interesse an der Eisengrube in Grängesberg.
Der Wald sowie die Eisenwerke Malingsbo und Kloten wurden an den schwedischen Staat verkauft, der den Betrieb im Werk in Malingsbo 1891 einstellte. Außer den Teichen ist heute nicht mehr viel von der Eisenhantierung zu sehen. Der Herrenhof aus Holz in karolingischem Baustil ist dagegen sehr gut erhalten geblieben und heute einer der schönsten in der Region Bergslagen. Das Hauptgebäude mit seinen Flügeln ist in der ersten Hälfte des 18.Jahrhundert gebaut worden. Typisch ist das Gutshofdach, die klassizischtischen Formen sowie die roten und grauen Farben an der Holzfassade.

Etwas nördlich vom Herrenhof liegt die Grauweiße Sankta Annas Holzkapelle, heiliggehalten für den Schutzheiligen der Bergmänner. Der damalige Besitzer Peter Snack, ließ die achtkantige Kapelle 1708 errichten.

Das älteste erhaltene Gebäude ist ein gezimmertes Getreidemagazin von den Jahren um 1670 herum, das allein einen verheerenden Brand im Jahr 1700 überlebte.

Etwas weiter in südlicher Richtung an der alten Landstraße steht ein weißgeputztes Magazingebäude von 1849 mit Wänden aus Schlackenfliesen. Dies hat nicht weniger als 228 Ventilationsluken, jede mit einer Eisenklappe versehen. Im Gebäude befindet sich eine Getreideschraube, ein Pfahlgestell mit Getreidetaschen durchbohrt von Kanälen für die Lüftung des Getreides.

Einige weitere Gebäude zeugen von der Zeit der Eisenwerke, wie zum Beispiel das weißgeputzte Archivgebäude und Heikenskjölds Grabgewölbe in neuklassiztischen Stil, die Kleinschmiede, das Feuerwehrhaus und einige Arbeiterwohnungen. Die Schule von 1886 dient heute als Heimatmuseum.

Seit den Jahren um 1970 herum sind Malingsbo und Kloten ein beliebtes Erholungsgebiet, wo man die Möglichkeit hat zu campen, fischen und durch den Wald zu spazieren. In Malingsbo gibt es einen Campingplatz und eine Jugendherberge.






































































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