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Besuchsziel: Herrenhaus, Holz, Kapelle, Schönes Umfeld, Strom, See Malingsbo ist am Hedströmmen gelegen und wurde Mitte
des 15. Jahrhunderts als das Dorf Malingsboda erwähnt. Am Strom baute
man 1625 ein Eisenwerk und eine Schmiede. Dies wurde der Besitz von Münzenmeister
Markus Kock, der die Anlage ausbaute und ein Werk schaffte, das seinen
Höhepunkt in der ersten Hälfte des 18.Jahrhunderts erreichte.
Etwas nördlich vom Herrenhof liegt die Grauweiße Sankta Annas Holzkapelle, heiliggehalten für den Schutzheiligen der Bergmänner. Der damalige Besitzer Peter Snack, ließ die achtkantige Kapelle 1708 errichten. Das älteste erhaltene Gebäude ist ein gezimmertes Getreidemagazin von den Jahren um 1670 herum, das allein einen verheerenden Brand im Jahr 1700 überlebte. Etwas weiter in südlicher Richtung an der alten Landstraße steht ein weißgeputztes Magazingebäude von 1849 mit Wänden aus Schlackenfliesen. Dies hat nicht weniger als 228 Ventilationsluken, jede mit einer Eisenklappe versehen. Im Gebäude befindet sich eine Getreideschraube, ein Pfahlgestell mit Getreidetaschen durchbohrt von Kanälen für die Lüftung des Getreides. Einige weitere Gebäude zeugen von der Zeit der Eisenwerke, wie zum Beispiel das weißgeputzte Archivgebäude und Heikenskjölds Grabgewölbe in neuklassiztischen Stil, die Kleinschmiede, das Feuerwehrhaus und einige Arbeiterwohnungen. Die Schule von 1886 dient heute als Heimatmuseum. Seit den Jahren um 1970 herum sind Malingsbo und Kloten ein beliebtes Erholungsgebiet, wo man die Möglichkeit hat zu campen, fischen und durch den Wald zu spazieren. In Malingsbo gibt es einen Campingplatz und eine Jugendherberge.
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