![]() |
||||||||
|
|
Besuchsziel: Masseleisen, Schlackehaufen, Eisenerz, Kohl, Kalk Lienshyttans Hochofen bei Riddarhyttan hat eine lange Geschichte. Zu Beginn des 17.Jahrhunderts erhielt Tomas Hammarstrand das Recht ein Eisenwerk und eine Hammerschmiede anzulegen, wo sich auch eine Mehl- und Sägemühle befand. In den Jahren um 1840 herum war das Eisenerz in Riddarhyttan
sehr gefragt und ein neuer Hochofen wurde in der engen Schlucht unterhalb
des Teiches am See Lien gebaut. 1894 wurde durch die Firma Qvist &
Gjers einen umfassender Umbau durchgeführt. Nach der Restaurierung kann man die Anlage besuchen und bis zur Beschickungsbühne hinaufgehen. Beeindruckend ist auch der große Schlackenhaufen, und einer der bestbewahrten in der Region Bergslagen. Zu diesem Platz führte ein sinnreiches Transportsystem, bestehend aus Seilbahnen und Eisenbahnschienen. 1877 begann Riddarhyttan AB den Bau der schmalspurigen Eisenbahnstrecke Uttersberg-Riddarhyttans Järnväg (URJ), die eine Verlängerung der Strecke Köping-Utterbergs Järnväg ( KUJ) war. Ganz in der Nähe der Hütte liegt der Lokomotivenstall 1093 mit Wasserturm. Das Gebäude wurde in den Jahren um 1990 herum an eine Privatperson verkauft und wurde in den nachfolgenden Jahren mit behutsamer Hand restauriert. Heute enthält das Gebäude ein Sommer Café, wo man selbstgebackenes Brot und Butterbrote erhält, sowie ein Handwerksgeschäft und ein Antiquariat. Ganz oben im Turm befindet sich ein Museum, wo man die Geschichte des Lokomotivenstalls lesen kann.
|
|
||||||
Stiftelsen Ekomuseum Bergslagen Nils Nils gata 7 | 771 53 LUDVIKA Tel +46 (0)240 66 30 82 | Fax +46 (0)240 748 60 info@ekomuseum.se |
||||||||
![]()