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Besuchsziel: Eisenerz, Gruben, Höhle, Eisen, Ruine, Wanderweg, Natur Das Grubenfeld in Klackberg hat eine lange und spannende Geschichte. Die Gruben wurden schon im 14.Jahrhundert als Mons Ferri, der „Eisenberg“ erwähnt. Hier gab es Vorkommen von manganhaltigem Eisenerz und Dolomit, d.h. Kalk, früher Leimstein genannt. Der Kalk wurde in den Werken gebraucht um Schlackenbildungen beim Schmelzen zu erleichtern. Die ältesten Teilgebiete im Grubenfeld sind Springegruvan und Solskensbergsgruvan. In der blauen Höhle (Blå grottan) kann man sehen wie der Grubengang mit Hilfe von Feuer durch den Berg getrieben wurde. Die Methode nennt man Auflockern und wird so gehandhabt, indem an den Bergseiten mit Holz feuert wird, sodass das Gestein spröde wird und leicht zu brechen ist. Beim Auflockern werden die Gesteinseiten glatt und weich gerundet. Dagegen wird das Gestein durch Sprengen zerrissen. Man kann noch Reste von Bohrlöchern sehen in die man Pulver oder Dynamit hinein tat. Ein Beispiel kann man in dem Tunnel sehen, der bei Storgruvan beginnt und in dem man das Eisenerz zur Eisenbahn transportierte. Am Förderplatz wurde das Eisenerz anfangs unter freiem Himmel gewaschen und danach in speziellen so genannten Scheidgebäuden, wo dieses dann auf rollende Transportbänder gekippt wurde und in verschiedene Qualitäten sortiert wurde. Diese Arbeit wurde hauptsächlich von Frauen und Kindern getan. Die Industrieanlagen die sich hier im Gelände befinden
sind aus der Zeit von 1880-1920. Im südwestlichen Teil des Geländes befinden sich die alten Kalkgruben. In der Nähe hat man einen Kalkofen bewahrt, ebenso einen Teil der Wohnungen die im 19.Jahrhundert gebaut wurden. Unter anderem das Gebiet „Uddevalla“, das aus fünf Vierfamilienwohnungen besteht und aus Ziegel gebaut ist. Mit derzeitigen Maßen gemessen waren diese sehr gut und modern. Die einfacheren Holzbaracken dagegen hat man abgerissen. Das Gebiet Klackberg ist mit Informationstafeln und
Wegweiser ausgerüstet.
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