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Besuchsziel: Werkruine, Hochofen, Schlackenstein, Kohlhaus, Natur, Wasser Der Name Högfors ist alt und hat wahrscheinlich seinen Ursprung daher, weil der kleine Fluss Norbergsån hier einen hohen Wasserfall hat und der seit dem Mittelalter zur Herstellung von Eisen gebraucht wurde. Das Werk Högfors wurde das erste mal 1464 erwähnt als der Ritter und Richter Svarte Sigge Jönsson der Besitzer von diesem ist. Zwei Bürger aus Västerås erhielten 1545 von Gustav Vasa ein Privileg, Schwedens ersten Aufwerfhammer zu bauen. Gustav Vasa und Karl IX waren auch Teilhaber von diesem Werk. Im 18.Jahrhundert wurde das Werk von Werksbesitzern übernommen und in der späteren Hälfte des 19.Jahrhundert in eine Aktiengesellschaft umgebildet. Die Werkruine die man heute an dieser Stelle vorfindet wurde in den Jahren 1915-1916 gebaut und war bis 1953 in Betrieb. Heute sind noch die beiden hohen Ofenschächte aus Ziegel und die Grundmauern zu sehen. Im kleinen Fluss sieht man noch die Reste von Wasserrohren die das Wasser zu den Wasserrädern leitete. Vor dem Gut stehen drei Pfeiler aus Schlackenstein, der Rest einer Bahn die das Erz zum Röstwerk neben dem Werk transportierte. Gegenüber vom Gut steht ein imponierender Stall mit Remisen, der 1809 gebaut wurde. Etwas weiter der Erhöhung hinauf befindet sich die Wohnung des Inspektors, die aus der späteren Hälfte des 18.Jahrhundert stammt. Bei Högfors steht das heute noch ein bewahrte Kohlhaus, Schwedens größtes Holzhaus mit einer Länge von 150 m. Vom Südgiebel des Hauses ging eine Schienenbahn, welche die Holzkohle zum Hochofen transportierte. Auf der anderen Seite von kleinen Fluss Norbergsån liegt eine rote Holzbaracke, die man die „Werksbaracke“ nennt Am Anfang vom 20.Jahrhundert wurden mehrere gleichartige Wohnbaracken gebaut. Die meisten von diesen ließ man aber abreißen, da man hier eng wohnte und Modernitäten vermisste. Högfors verleiht heute kaum das Bild einer Industrieortschaft, jedoch waren noch vor 50 Jahren mehr als 250 Arbeiter im Werk beschäftigt.
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