Besuchsziel:

Gravendal
Eisenwerkdorf Anfang des 18. Jahrhunderts.


Öffnungszeiten:
Der Hammer ist in Betrieb jeden Mittwoch
1.Jul-5.Aug, 13-16. Die Hammertage
Sam-Son 27-28.Jun, 11-16. Der Gravendalstag
im Säfsenwoche Mittwoch 8.Jul, 11-16. Backen. Probieren Sie das schmieden. Kaffee und historisches Essen. Für Auskunft bitte wenden Sie sich an das Auskunftsbüro +46 (0)240-860 50 oder: Ludvika.

Eisenwerkdorf, Schmiede, Reckhammer, Natur, Radfahren, Wasser

Das Dorf hat nach Sebastian Grave (1684-1748), der das Eisenwerkdorf etwa um 1720 gründete, seinen Namen. Die Wälder und die Holzkohle zogen die Werke ins Gelände der Finnen. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts herrschte großer Mangel an Holzrohwaren in der Region Bergslagen, die von den Bergwerken gebraucht wurden. Sebastian Grave war Lehrling des Erfindergenies Christopher Polhem, der viele neue Ideen in der Bergtechnik durchgeführt hat. Beeinflusst von seinem Meister brach er mit der alten Tradition, dass Hütten und Werke an den eisenerzreichen Bergen lagen.
Hier wurden die Energierohwaren- Wald und Wasserkraft- zu wichtigen Faktoren für die örtliche Bestimmung.
Gravendal ist das erste Werke gewesen. Übrige waren Strömsdal, Fredriksberg, Annefors, Ulriksberg. Erfolgreich sind sie während 200 Jahre betrieben worden.

In Gravendal standen Mühle und Schmieden für Reckhammer, Nagel und Blech. Jene Schmiede vor Ihnen ist eine Wiederherstellung, wo die Dorfgesellschaft das Stabeisenschmieden der deutschen Art vorweist. Das Stabeisen wurde nach England und Amerika ausgeführt. Das Gussroheisen stammte aus dem Schmelzwerk in Strömsdal und das Eisenerz aus dem Bergwerk in Grängesberg. 1916 hörte der Betrieb in Gravendal auf. Die Dorfgemeinde belebt im Sommer die Gebäude. Tätigkeit in der Hammerschmiede, Nagelschmiede und der Bäckerstube mit ihrer Cafeteria ist im Gange.

Die neuen Werke waren nun Gravendal, Fredriksberg, Annefors, Tyfors, Ulriksberg und Strömsdal. Dieses brachten die Gemeinde Säfsnäs in die Region Bergslagen und war während 200 Jahre lang eine erfolgreiche Werkgegend.
Das Eisenwerk in Gravendal wurde an der Mündung des Sees Skärsjön errichtet, wo der Fluss eine Fallhöhe von 30 Metern innerhalb von einem Kilometer hatte. Das Wasser gab der Säge, der Mühle und Reckhammer sowie einer Nagel- und Blechschmiede Kraft.

Später wurde eine weitere Reckhammerschmiede gebaut. Dort wurde Stabeisen für den Export hergestellt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts baute man ein Walzwerk. Die Schmiede wurde in den Jahren um 1930 herum abgerissen, jedoch machte man 1987 eine Rekonstruktion des Hammers zusammen mit einem Wasserrad und Achse. 2003 wurde der neugebaute deutsche Rostofen eingeweiht. Die Anlage ist während der „Hammertage“ im Sommer in Betrieb. Das Nagelhammerwerk und die Schlafstelle der Schmiede existieren heute noch, ebenso das Herrenhaus, die Arbeiterwohnungen und Teiche. Hier sind auch Ruinen von mehreren Anlagen des Werks zu sehen.







































































Stiftelsen Ekomuseum Bergslagen
Nils Nils gata 7 | 771 53 LUDVIKA
Tel +46 (0)240 66 30 82 | Fax +46 (0)240 748 60
info@ekomuseum.se