| Besuchsziel:
Flogbergets gruvor
Eisengruben. Grubenbetrieb schon
im 16.Jahrhundert

Öffnungszeiten:
Besuch auf eigene Faust. Gut
beschildert.Im Sommer geöffnet.
Führungen Kinderführungen.
Themapark für Kinder. Grubenspiel.
Ccafé in der Grubengebäude
+46 (0)240 284 44. Auskunftsbüro
+46 (0)240-66 01 45. Auskunft im
Auskunftsbüro in: Ludvika
& Smedjebacken.
Eisenerz, Berg, Gestein, Aussicht, Grube,
Wanderweg, Café
Flogberget mit seinen 16 Gesenken ist eine der interessantesten Grubenumfelder
in Schweden. Die Gruben befinden sich auf einer Bergspitze und sind zu
größten Teil mit Hilfe einer unterirdischen Lutte entwässert.
Dies ist eine sinnreiche Methode, weil die Gewinnung ohne vorheriges Lenzen
geschehen konnte.
Der Grubenbetrieb wurde schon im 16.Jahrhundert betrieben. Hier kann man
drei verschiedene Techniken studieren. Die Auflockerung des Gesteins mit
Feuer und Brechstange war und die älteste Technik und die gewöhnlichste
Methode bis Anfang des 18.Jahrhundert. Man stapelte Holz an der Bergwand
und zündete dies an. Die Hitze machte den Berg brüchig, sodass
man das Erz mit Brechstange und Vorschlaghammer losbrechen konnte. Das
Sprengen mit Pulver ersetzte im 18.Jahrhundert die Auflockerung des Gesteins
mit Feuer und Brechstange. Man begann um 1870 herum Dynamit zu verwenden.
Die Gewinnung begann in größerem Umfang zu Beginn vom 20.Jahrhundert
als die Grube elektrifiziert wurde und eine Brechanlage und Aufbereitungsanlage
gebaut wurde. Hier wurde das Erz zu feinkörnigem Schlick gemahlen,
separiert und mit Wasser gemischt. In einer Ziegelpresse wurde die nasse
Schlacke dann zu Stücken geformt und in einem 50 m langem Brikettofen
zu Erzbriketten gebrannt. Die Methode ist nach dem Konstrukteur Gustav
Gröndahl benannt worden. Heute sind am Abhang zum See Leran nur noch
die Ruinen dieser Anlagen zu sehen.
Die Brikette wurden mit einer Seilbahn zum Bahnhof in Hagge transportiert
und mit Eisenbahnwaggons zum Hochofen gebracht. Im Zusammenhang mit der
Konjunkturflaute Ende des ersten Weltkriegs wurde die Grube 1918 geschlossen.
Der interessante Rundgang führt Sie von der alten wassergefüllten
Abbruchstelle der Stora Flogbergsgruvan hinunter zu den trockengelegten
Tagebauen, die miteinander durch Stollen verbunden sind.
Flogberget wird ebenfalls
mit einem dramatisierten Rundgang „ Flogbergspelet“ gezeigt,
das jede Woche im Sommer arrangiert wird. Die Führungen für
Kinder sind sehr beliebt.
In den Jahren um 1990 herum wurde ein Grubenhaus ganz nah
der Grube gebaut. Dies ist ein Treffpunkt für den Verein der mit
Hilfe der Gemeinde Smedjebacken ein Sommercafé im Erdgeschoss betreibt.
Am Abhang hinter dem Grubenhaus befindet sich der Themapark für Kinder,
der die Schmiede und das geschmiedete Eisen zeigt.
Der Name Flogberget hat mehrere Bedeutungen. Eine „floga!
ist laut dem Volksglauben ein Meeresleuchten von einem fliegenden Drachen.
Derjenige, der das Meeresleuchten sieht weiß, das es hier ein verstecktes
Erzvorkommen gibt.

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