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Besuchsziel: Flatenbergs hytta
Holzkohlehochofen und Hüttenumfeld
vom 14. Jahrhundert.
Öffnungszeiten:
Besuch auf eigene Faust. Gut
beschildert.Im Sommer geöffnet.
Eisentage im Juli. Führungen.
Kombikarte mit Flogbergets gruvor.
Auskunft und übrige Führungen bei
+46 (0)70-790 41 56 oder
Auskunftsbüro +46 (0)240-66 01 45.
Auskunft im Auskunftsbüro in: Ludvika
& Smedjebacken.
Kohlhausruinen, Hochofen, Schmiede, Schmelzwerk,
Masseleisen
Das Dorf Flatenberg wurde schon im 14.Jahrhundert genannt. Bergmänner
bauten um 1600 eine Hütte. Diese hatte eine ausgezeichnete Lage,
weil der See Norra Barken ganzjährig als Wasserstraße für
Transporte benutzt werden konnte.
Der jetzige Hochofen wurde 1865 mit einem Aufbau auf dem alten Ofen errichtet.
Zu dieser Zeit geschahen eine Reihe Verbesserungen, unter anderem wurde
ein moderner Rostofen gebaut und eine Dampfmaschine installiert und die
Produktion von Masseleisen wurde von 1600 t auf 3000 t erhöht.
In der Maschinenhalle stehen noch mehrere alte Maschinen, wie z.b. Eisenerzbrecher
und Gebläsemaschine. Das Werk erlebte jedoch einen Rückgang
nach dem ersten Weltkrieg und die Produktion wurde damit 1918 beendet.
Die Umgebung betrachtete man schon 1920 als so interessant, dass man mehrere
umfassende Dokumentationen erstellte. Der Autor Karl-Erik Forsslund war
der Auffassung, dass das Umfeld der Bergmänner das bemerkenswerteste
war das es in Schweden gegeben hat.
Als man die Hütte 1930 abreißen wollte, gelang
es Forsslund diese zu einem Museum zu erklären, weil sich hier eine
große Sammlung von Geräten befand und noch immer befindet.
Auf diese Weise konnte man die Hütte retten, auch wenn es nicht möglich
war acht Kohlehäuser oder Teile des Bergmannsdorfes zu bewahren.
Der Ausbau um den Hochofen, wo Eisen und Schlacke aufgebrochen wurde und
die Brücke zum Rostofen wurden rekonstruiert.
Um die Werksanlage herum führt ein Wanderweg mit
„Aussichtspunkten“ an denen man mit Hilfe von Fotografien
sehen kann wie es hier um 1915 aussah.

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