Besuchsziel:

Färna bruksmiljö
Das Eisenwerkgebiet Färna


Öffnungszeiten:
Besuch auf eigene Faust. Berühmtes
Mausoleum im Park. Themapark für Kinder.
Hofladen mit Café +46 (0)222-281 81,
ganzen Sommer geöffnet Dienstag-Sonntag
11-17. Färna herrgård, Wohnen und Essen,
ganzjärig geöffnet, aber nur die Wochen
29-31 geschlossen. +46 (0)222-281 90.
Für Auskunft wenden Sie sich an das
Auskunftsbüro +46 (0)222-450 45.
Auskunft im Auskunftsbüro in: Skinnskatteberg.


Herrenhaus, Mausoleum, Schlackestein, Park, Hofladen, Eisenwerk

Färna war zumindest ab Mitte des 16.Jahrhunderts bevölkert. Das Eisenwerk startete in aller Anspruchslosigkeit 1607 mit einem Hammer und zwei Rennherden. Anfangs gehörte es dem Staat In den Jahren um 1630 herum erlebte das Werk eine Blütezeit unter der Führung der tüchtigen Edla Widiksdotter. Von 1692-1789 wurde das Werk von Claes Wilkens und seinen Verwandten und Nachkommen betrieben. Hier ist es am Platz Wilkens jungen und tüchtigen Buchalter Jacob Ramsell zu nennen. Er wuchs unter ärmlichen Verhältnissen auf und heiratete wieder aller Regeln die Tochter des Besitzers und wurde damit selber Besitzer. Färna wurde zu dieser Zeit in Schwedens größtes Fideikommiss umgebildet.

Das Werk wurde nach einem langwierigen Erbstreit am Anfang 19.Jahrhunderts, von Graf Carl Johan von Hermansson übernommen. Dieser war Mitglied im Ständetag und bekannt für seinen Vorschlag, dass Alte und Schwache, die nicht länger in der Produktion tätig sein konnten, in den Tod geschickt werden sollten.

Laut einer Aussage wurden die Schmiede in Färna so zornig, dass diese einen Halsring um den Hals des Grafen schmiedeten, was der Grund war dass er einen hohen Kragen trug.

Carl Johan von Hermansson ließ das Herrenhaus 1857 in sein jetziges prachtvolles Aussehen umbauen. Die Herstellung in Färna bestand von Anfang an aus Stabeisen, das zu Produkte wie Anker, Dachblech, Gussteine und Nägel veredelt wurde.

Nahe dem Werk gab es hier außer Landwirtschaft und Forstwirtschaft auch eine Mühle, ein Sägewerk und eine Ziegelei. Auf der Wiese, südlich vom Hof ließ Carl Johans Sohn Carl Fredrik 1904 ein bemerkenswertes Mausoleum aus Schlackenstein bauen. Der Architekt war Lars Israel Wahlman. Zwischen dem Mausoleum und dem Herrenhof steht ein Lusthaus mit schönen Malereien.

1907 wurde das Fideikommiss abgewickelt, und 1920 wurde die Schmiede geschlossen. Heute stehen nur noch die Grundmauern der alten Produktionsanlagen. Heute wird das Herrenhaus als Hotel betrieben, in dem man Konferenzen arrangiert und sich ein Rekreationszentrum befindet. In der Hausreihe zum Hinterhof befinden sich ein Laden und der Themapark des Ekomuseums für Kinder. Der Laden ist ganzjährig offen und hier verkauft man Textilien, Möbel, Handwerke und Geschenkartikel. Hier gibt es Ausstellungen und ein kleines Café. Jedes Jahr wird hier ein großer Weihnachtsmarkt veranstaltet.

 

 

 



































































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