Besuchsziel:

Världsarvet Engelsbergs bruk
Das Welterbe Eisenwerk Engelsberg.


Öffnungszeiten:
Im Sommer täglich geöffnet mit Führungen,
auch dramatisierten. Kombikarte Eisenwerk u. Ölinsel. Lilla Slaggarboden +46 (0)223-300 35, Auskunft, Laden und Sommercafé. Besuchszentrum Bahnhof Ängelsberg
+46 (0)223-444 64. Für Auskunft und Führung wenden Sie sich auch an das Auskunftsbüro +46 (0)223-131 00. Auskunft im Auskunftsbüro in: Fagersta


UNSECO, Herrenschmiede, Herrenhaus, Park, Stabeisen, Wasser, Holzkohlhochofen

Das Eisenwerk Engelbergs zählt zu einem der bedeutendsten Industriedenkmäler in der Welt und steht seit 1993 auf der Welterbeliste der UNESCO, World Heritage List.

Das Eisenwerk Engelsberg erhielt seinen Namen nach dem Bergmann Englika, deutschen Geschlechts, der im 14.Jahrhundert hierher einwanderte. Der erste Werkbesitzer der Engelsberg übernahm war Per Larsson, geadelt Gyllenhöök. Die Familie Söderhielm übernahm 1728 einen größeren Teil der Werkanlage und strebte zielbewusst nach Verbesserungen. 1779 wurde der Hochofen gebaut, welcher Ausgangspunkt zu dem Hochofen war, der heute zu sehen ist. Von 1825 bis 1916 wurde das Werk von der Familie Timm geführt, modernisiert und ausgebaut. Auch die Schmiede wurde umgebaut und verbesserten Kommunikationen erleichterten die Transporte von Eisenerz und fertigen Stabeisen.

1916 wurde das Werk von Avesta Järnverk AB gekauft um dieses 1919 zu schließen. Ohne den großen Werkinteressen des Generalkonsuls, Axel Ax:son Johnson, und seinen Nachkommen, ist kaum anzunehmen, das dieses Werk bewahrt worden wäre. Seite an Seite befinden sich hier Industrieanlagen und Gartenanlagen. Im Garten führt eine Allee bis zum Hauptgebäude, dass 1714 gebaut wurde und ein Wohnhaus ersetzte. Der nach Osten befindliche ältere Flügel enthielt die Küche, der Flügel nach Westen wurde um 1780 gebaut und diente als Wohnung für Lorentz Peter Söderhielm und seinen 19 Kindern aus zwei Ehen. Die runden Türme wurden aus Schlackenstein errichtet und dienten als Lusthaus und Abort.
Unterhalb des Hauptgebäudes befindet sich eine „Herrsmedja“, die eine der am besten bewahrten seiner Art ist. Entlang der Werkstraße befinden sich ein Lagerhaus, Viehstall, Schweinestall und das alte Werkbüro die zur Landwirtschaft gehören. Außerhalb vom zentralen Teil des Werks wurden die Arbeiterwohnungen gebaut.

Das Eisenwerk Engelsberg hat einen der wenigen bewahrten Hochöfen im Land. (Der obere Teil an der Außenseite ist mit Holz verkleidet und mit Sand und Erde isoliert) Der Schornstein, 9 Meter hoch, wurde 1870 mit Ziegelsteinen neu gemauert und gleichzeitig 3 Meter erhöht.
Der Hochofen im Eisenwerk Engelsberg und die Schmiede, sind einmalig in Ihrer Art, weil man heute noch Wasserrad, Brecher, Gebläsebalg und Hammer in Betrieb nehmen kann.

Im Schlackenschuppen an der Einfahrt befindet sich ein Laden für Handwerke mit Café. Führungen zur Hütte können im Sommer im Schlackenschuppen, und auch im Auskunftsbüro in Fagersta gebucht werden.


































































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