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Ebba Brahe, Frau, Eigentümer, Erbe,
Eisenwerk, Romantik Am Anfang vom 17.Jahrhunderts baute man bei Bockhammar eine
Luppenschmiede mit drei Hammer. Das Werk wurde kurz danach von Magnus
Brahe, dem Reichspräsidenten vom Berufungsgericht erworben, der schon
das Werk in Uttersberg besaß. Auf einer Insel im Werkteich steht ein altes Lusthaus, - ein Rosa angestrichener, achtkantiger romantischer Pavillon mit dem Namen Ebba Brahe. Auf der Wetterfahne steht zu lesen, das dieses Gebäude 1636 errichtet wurde und das älteste Lusthaus in Schweden ist. Das geschwungene Dach und die schönen Dekorationsmalereien der Innenausstattung zeugen jedoch davon, das es vielleicht etwas jünger sein könnte. In ihrer Jugend erlebte Ebba Brahe (1596-1674) eine romantische Liebesgeschichte mit König Gustav II Adolf. Deren beabsichtigte Hochzeit wurde jedoch von der Mutter des Königs verhindert. Die 24 Jahre alte Ebba heiratete stattdessen Feldherr Jacob de la Gardie. Das Ehepaar bekam 14 Kinder. Nach dem Tod des Ehemannes 1652, leitete Ebba Brahe die vielen Güter und Werkanlagen der Familie rund um in Schweden mit fester Hand. Es florieren viele Sagen über Ebba Brahe, in denen sie als eine gute und ehrbare Frau beschrieben wird. Die faszinierende Liebesgeschichte mit Gustav II Adolf in den Gegenden bei Rockhammar gab der Fantasie und Romantik Nahrung. Man sagt, dass sie sich wie ein Schutzengel um das Lusthaus herum im Park zeigte um die Menschen zu Güte und Treue aufzufordern. Laut der Sage trug sie seit ihrer Jugend zwei Lieder in ihrem Herzen die sie vom Lusthaus aus sang. Ein Lied sang sie in Dur, das andere in Moll. Nach ihrem Tod 1674 hört man die Vögel auf Bockholmen ihre Lieder singen.
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