| Besuchsziel:
Bränntjärnstorpet
Holzhäuschen im Wald. Wanderwege.

Öffnungszeiten:
Besuch auf eigene Faust.
Gut beschildert.
Führung buchen in
Rikkenstorp +46 (0)240-66 53 31.
Für Auskunft und Führung
wenden Sie sich auch an das Auskunftsbüro +46 (0)240-860 50.
Auskunft im Auskunftsbüro in: Ludvika
& Smedjebacken.
Witwe, Fünf Kinder, Wald, Finnisches
Rauchstubenhaus
Im Jahr 1793 baute der Urgroßvater des Dichters Dan Andersson, Mats
Pålsson, ein finnisches Rauchstubenhaus - ein Haus mit Ofen und
mit Abzug im Dach - am nordöstlichen Ende bei Bränntjärn
und der Gemeindegrenze zu Ljusnarsberg. Dieses Haus wurde später
in eine schwedisches Häuschen mit Fenster und Schornstein umgebaut.
In dem Häuschen wohnte Anna Stina Knas, die Großmutter
des Dichters. Sie wurde früh Witwe mit fünf Kindern und versorgte
sich, indem sie Tagewerke bei den Bauern ausführte.
Eines der Kinder das hier 1854 geboren wurde war Adolf Andersson, Dan
Anderssons Vater.
Dan Anderssons Großmutter geriet in Streitigkeiten mit den Eigentümern
der Björnhütte und verlor hierdurch ihr Land, da sie keine gültigen
Papiere vorlegen konnte die ihren Besitz bestätigten. Das Haus wurde
1890 verkauft und die Witwe Anna Stina Persson zog hier ein, wo sie bis
zu ihrem Tod 1935 wohnte und die zuletzt ansässige in diesem Haus
war.
Dan Andersson hielt sich oft in diesen Gegenden auf. Er hatte Sehnsucht
hierher, auch als er während einer kürzeren Zeit in einer Fabrik
arbeitete.
Er beschreibt dies in dem Gedicht „Hemlängtan“
( Sehnsucht nach Hause): „ Ich will nach Hause ins Tal bei Pajso,
zum mit Gras umwachsenen Sumpf bei So“. Der Sumpf bei So befindet
sich gleich westlich der Kate.
Auf Finngården Rikkenstorp, der sich nahe Bränntjärnstorpet
befindet, kann man das Finnmarksmuseum besuchen, den alten Finnenweg nach
Bränntjärn entlang gehen, sich mit Dan Anderssons Dichtungen
bekannt machen und die magische Stimmung in der Finnengegend erleben.

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