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Besuchsziel: Zeriummineralen: Bastnäsit, Cerit, Lanthanit, Ortit, Törnebohmit, Linneit Die Formung der eigenartigen Zeriummineralien in dem relativ
kleinen Eisenerzfeld Bastnäs macht dieses zu einem der mineralreichsten
Plätze der Welt. Die Gruben dokumentierte man das erste Mal 1692.
Wissenschaftler und Sammler aus der ganzen Welt versehen ihre Sammlungen mit hiesigen Mineralen. In den Jahren 1875-1888 wurden 4500 t hochwertiges Zeriumerz gewonnen. Während des zweiten Weltkriegs benötigte die Kriegsindustrie Zerium und dies wurde von den übriggebliebenen Grubenhalden genommen. Das Eisenerz in Stora Bastnäs wurde zuerst mit einer Pferdegöpel gefördert, allerdings nach 1873 mit einem Hakenspiel vom einem Typ, das von Christoffer Polhem erfunden wurde. Durch eine vorwärts- und rückwärtsgehende Bewegung eines 2,5 km langen Gestänge von der Haggrube wurde die Kraft zu einer rotierenden Aufziehvorrichtung übertragen. Diese befindet sich in einem kleinen gut bewahrten Gebäude und ist die heute noch einzige existierende Vorrichtung an der ursprünglichen Stelle in der Welt. (Eine andere Vorrichtung die von Grängesberg weggeräumt wurde befindet sich heute im Grubenmuseum in Ludvika) Im Jahr 1922 wurde der Nya Bastnässtollen, ein Laufgang, getrieben um das restliche Erz in der Ceritgrube zu untersuchen, und diesen trieb man weiter bis zu Knuts Schacht, wo die Förderung geschah. Etwas weiter in westlicher Richtung befindet sich Gamla Bastnässtollen, der zur Kittelgruvan führt. Der ältere Teil des Stollens vom 18.Jahrhundert, mit seinen runden Gewölben, wurde durch Auflockern des Gesteins mit Feuer und Brechstangen getrieben. In Ausnahmefällen hat man Führungen im Stollen gemacht. Der Weg nach Bastnäs ist nicht ganz einfach zu finden. Auskunft erhalten Sie im Auskunftsbüro in Skinnskatteberg.
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